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Kundenmeinungen

R. Stojanovic(25.11.12)

"Danke, dass Sie sich so viel Zeit genommen haben. Wir sind alle sehr zufrieden und werden wieder bei Ihnen einkaufen."

(VenoTrain micro AG)

(Mediven for Men)

Kompressionstrümpfe

Medizinische Kompressionsstrümpfe sind hochwertige Produkte, die exakt definierte und kontrollierte hohe Qualitätskriterien erfüllen. Sie dienen nicht nur der Behandlung von Krampfadern, Beinvenenthrombosen und Lymphödemen sondern werden zunehmend auch im Sport und zur Prophylaxe von Beinleiden eingesetzt. Zwischen medizinischen Kompressionsstrümpfen, Stützstrümpfen und Thromboseprophylaxestrümpfen bestehen sowohl in Bezug auf die Wirkung wie auch auf die Anwendungsgebiete Unterschiede. Kompressionsstrümpfe gelten als Basisbehandlung bei Beschwerden im Lymph- und Venensystem. Durch genau definierten, nach oben zu abnehmendem Druck wird den Venen geholfen, ihre Funktion aufrechtzuerhalten. Damit kann das Blut ungehindert zum Herzen zurückfliessen. Stützstrümpfe werden meist als präventive Maßnahme bei gesunden Venen eingesetzt, wenn es gilt Gefahren und Beschwerden abzuwenden: Vermeiden schwerer Beine bei langem Sitzen oder Stehen oder die gefürchtete Reisethrombose. Die Thromboseprophylaxe-Strümpfe werden z.B. bei bettlägerigen oder frisch operierten Patienten angezogen, um die Entstehung einer Thrombose zu verhindern. Je nach Beschwerden und der persönlichen Ausgangslage muss eine entsprechende Auswahl getroffen werden, da die einzelnen Strümpfe nicht einfach austauschbar sind.

Funktionsweise von Kompressionsstrümpfen

Die Wirksamkeit von Kompressionsstrümpfen bei Standardbehandlungen von venösen und lymphologischen Erkrankungen ist anhand vieler klinischer Studien einwandfrei nachgewiesen. Die Kompressionsstrümpfe erzeugen von außen definierten Druck auf erweiterte Venen, dadurch wird deren Durchmesser reduziert. Undichte Venenklappen können wieder besser schließen. Stoffwechselprodukte werden schneller und besser aus dem Bein abtransportiert, die Hautdurchblutung wird besser und Komplikationen der Krampfadererkrankung werden verringert: Hautveränderungen (Ekzeme), Venen-entzündungen, Thrombosen, offene Beine.

Herstellung und Materialien

Der Kompressionsstrumpf wird in aufwändiger Zweizugtechnik mit einer Längs- und einer Querelastizität hergestellt. Je nach gewünschter Wirkung werden Naturfasern oder synthetische Fasern verarbeitet. Als elastische Faser wurde früher Gummi verwendet, daher der früher verwendete Begriff „Gummistrumpf“. Heute werden modernste synthetische Fasern verarbeitet, welche weitere positive Eigenschaften aufweisen: X-Static® mit Silber, Lycra® Faserelastan usw.

Der übliche Kompressionsstrumpf ist nahtlos und wird im Rundstrickverfahren gestrickt. Für anatomisch ungewöhnliche Körperformen, wie sie z.B. beim Lymphödem vorkommen, ist ein Maßstrumpf sinnvoll. Flachgestrickte Strümpfe werden im Gegensatz zu Rundstrickstrümpfen wie eine Röhre zusammengenäht. So können Konturen und Unregelmässigkeiten der Beine besser berücksichtigt werden. Die Verordnung flachgestrickter Strümpfe verlangt grosse Erfahrung, denn schon geringfügige Veränderungen der Beinkontur verunmöglichen das Tragen spezifisch gefertigter Flachstrickstrümpfe.

Die Kompressionsklassen

Kompressionsstrümpfe werden in vier Kompressionsklassen unterteilt, massgebend ist der Druck in der Fesselgegend. Klasse I ist die leichte Kompression. Der Druck in Fesselgegend beträgt 18,4 - 21,2 mmHg. Solche Strümpfe werden als Prophylaxe, bei Ödemneigung und bei beginnender Schwangerschaftsvarikosis gebraucht. Klasse II ist eine mittlere Kompression. Der Druck in der Fesselgegend beträgt 25,1 - 32,1 mmHg. Dieser klassische Strumpf wird bei stärkeren Beschwerden, bei ausgeprägter Varikosis mit Ödemneigung, bei posttraumatischen Schwellungszuständen, nach dem Abheilen offener Beine, bei oberflächlichen Thrombophlebitiden, nach Verödung und nach Varizenoperationen sowie bei stärkerer Schwangerschaftsvarikose getragen. Klasse III und Klasse IV haben einen entsprechend höheren Druck und bleiben schwereren Krankheitsbildern vorbehalten.

Die Krankenkassen in der Schweiz übernehmen die Kosten für zwei Paar Strümpfe der Kompressionsklasse II pro Jahr, sofern eine medizinische Begründung mit ärztlichem Rezept vorliegt.


KompressionsstrümpfeKompressionsstrümpfe