Thrombose
Thrombose und ihre Symptome
Symptome, Beschwerdebild, Krankheitszeichen
Je schneller eine tiefe Venenthrombose erkannt und richtig behandelt wird, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass eine Abheilung ohne Spätfolgen erfolgt. Theoretisch ist es daher richtig, die Symptome einer Thrombose zu kennen, um sofort reagieren zu können. Leider gibt es aber keine eindeutigen Merkmale und Zeichen, die eine Thrombose beweisen. Je nach Lage und Ausdehnung der Thrombose können die Symptome sehr unterschiedlich sein, viele Thrombosen laufen symptomarm ab und werden von den Betroffenen gar nicht bemerkt. Das heisst aber nicht, dass deswegen eine Thrombose ungefährlich wäre. Besonders fatal ist die Tatsache, dass oft schwere, im späteren Verlauf zu einer lebensgefährlichen oder gar tödlichen Lungenembolie führende Thrombosen fast symptomfrei verlaufen und dadurch primär unentdeckt bleiben. Für eine effiziente Prophylaxe empfehlen wir medizinischen Kompressionsstrümpfe mit RAL-Gütezeichen, welche sie bequem in unserem online Strumpf-Shop bestellen können.
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Immerhin ist es hilfreich, die gehäuft auftretenden Anzeichen einer tiefen Venenthrombose zu kennen:
- Muskelkaterartige Schmerzen im Wadenbereich oder im Oberschenkelbereich
- Zunahme der Beschwerden im Stehen und an der Wärme
- Linderung der Beschwerden in Hochlagerung und in der Kälte
- Wärmegefühl / effektive Überwärmung
- Spannungsgefühl, Berstungsgefühl
- Schwellung
- Hautveränderungen: Rötung, evtl. Blauverfärbung, gespannte, glänzende Haut
- vermehrte Venenzeichnung der oberflächlichen Venen (Umgehungskreislauf), klassischerweise an der Schienenbeinvorderkante (Pratt-Warnvenen)
- Druckschmerz der Wade (Lowenberg – Zeichen)
- Wadenschmerzen beim Fußstrecken (Hohmann – Zeichen)
- Fußsohlenschmerz beim Druck auf die Fußsohle (Payr – Zeichen)
- Fieber
Da die Thromboseerkrankung ein häufiges Leiden ist, das nicht selten tödlich endet oder schwerwiegende bleibende Schäden hinterlässt, ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:
- Kenntnis des eigenen Thromboserisikos sowie der Anzeichen
- Alles daran setzen, dass keine Thrombose entsteht (Prophylaxe)
- Bei leisestem Verdacht auf eine Thrombose sofortiges Aufsuchen eines Spezialarztes, dies gilt unabhängig von Ort und Zeitpunkt des Geschehens
- Sofortdiagnostik (Notfallsituation) und sofortiger Therapiebeginn
- Fachkundige korrekte Weiterführung der Therapie (Blutverdünnung)
Gute Prophylaxe bieten Stützstrümpfe welche bequem im Strumpf-Shop bestellt werden können.

Da sich das Blutgerinnsel innert kurzer Zeit narbig umwandelt, muss die Therapie schnellstmöglich einsetzen. Zur Diagnose steht das sog. D- Dimer zur Verfügung. Ein normaler Wert schliesst eine Thrombose aus. Daneben wird die Ultraschalldiagnostik gebraucht (Duplex). Die Therapie hat zum Ziel, ein weiteres Wachstums des Blutgerinnsels zu stoppen, eine Thrombusverschleppung (Embolie) zu vermeiden und den normalen Blutfluss wieder herzustellen.
Der Spezialist entscheidet aufgrund der Lokalisation und Ausdehnung, welche Therapie die beste ist: rein konservative medikamentöse Therapie mit Blutverdünner, aktive medikamentöse Auflösung des Pfropfes (Lyse), chirurgische Entfernung des Gerinnsels (Thrombektomie) oder Anlegen eines Umgehungskreislaufs (Bypass). In jedem Fall schliesst sich eine länger dauernde Blutverdünnung an.
Geeignete Strümpfe für die Thromboseprophylaxe
Für die Thromboseprophylaxe werden Thromboseprophylaxestrümpfe benötigt -würde man intuitiv annehmen. Dies trifft aber nur bedingt zu. Die Wahl der Strümpfe richtet sich nach dem Patienten: Aktive Menschen benötigen einen anderen Strumpf für die Thromboseprophylaxe als Bettlägrige. Die richtigen ATS (Antithrombosestrümpfe) sind auf die Anwendung am liegenden, wenig mobilen Patienten begrenzt. Das Haupteinsatzgebiet von ATS ist in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Für aktivere Menschen sind “normale” Kompressionsstrümpfe der Klasse zwei zur Thromboseprophylaxe wesentlich besser geeignet. Die Strümpfe lassen sich leichter anziehen, sitzen bei Bewegung besser an Platz und weisen eine höhere Wirksamkeit auf. Bei geringem Risiko sind Stützstrümpfe durchaus eine sinvolle Alternative.
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